Um Punkt 18 Uhr ist Startschuss für die Schnäppchenjäger. Die städtische Fund-Auktion wird zehn Tage dauern und folgt, anders als bei den einschlägigen Internet-Auktionshäusern, dem Prinzip einer Rückwärtsversteigerung, auch Count-Down-Auktion genannt. Das heißt, der Startpreis, ein Mindestverkaufspreis und die Laufzeit der Auktion sind vorgegeben. Innerhalb dieser Laufzeit fällt der Preis des Artikels in regelmäßigen zeitlichen Abständen vom Start- bis zum Mindestverkaufspreis und wird den Bietern angezeigt. Diese können die Fundsache zum aktuell angezeigten Kaufpreis erwerben oder ihr Preisangebot einsetzen. Der Zuschlag erfolgt dann automatisch an den Höchstbietenden. Die Auktion ist beendet, wenn ein Bieter zum aktuellen Preis einklickt, der aktuelle Preis das höchste Gebot erreicht hat oder der Mindestverkaufspreis nicht erreicht wird.
Bereits jetzt sind Fahrräder, Handys, Taschen und Fotoapparate sowie viele weitere Fundstücke in das weltweite Netz eingestellt und können dort über den Onlinedienst der Stadt Düren-Seite
www.dueren.de oder über die Internetadressen des beteiligten Internet-Auktionshauses
www.e-fund.eu oder
www.sonderauktionen.net eingesehen werden. Dort sind auch weitere Hinweise und Verfahrensregeln über die Online-Auktion zu finden.
Zwei Dinge haben mit der Einführung der Internet-Auktion weiterhin Bestand: Die Ankündigung der Auktion mittels einer öffentlichen Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Düren und das Abholen der ersteigerten Fundsachen im Fundbüro. Ein Versand, so heißt es Ordnungsamt, ist auch weiterhin nicht möglich.
Quelle: Pressestelle der Stadt Düren