Vor genau einem Jahr gaben Städteregionsrat Helmut Etschenberg und der Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn den Startschuss für die Kooperation ihrer Zulassungsbehörden.
Die erste Jahresbilanz zeigt deutlich, dass dieser Service von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird. Etwa 8.700 Geschäftsvorfälle aus dem Dürener Bereich wurden in Würselen und Monschau abgewickelt. Im Gegenzug wurden ca. 6.000 originär Aachener Vorgänge in Düren bearbeitet.
„Es war die Idee von Wolfgang Spelthahn, der an einer publikumsintensiven Stelle ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit unserer benachbarten Gebietskörperschaften setzen wollte“, erinnert sich Etschenberg. „In weniger als einem halben Jahr haben dann die Fachleute der Straßenverkehrsämter die Idee erfolgreich umgesetzt, denn die Zusammenarbeit funktioniert ausgezeichnet“, bilanziert der Städteregionsrat.
Für Landrat Wolfgang Spelthahn ist diese Kooperation ein gelungenes Beispiel, dem weitere folgen sollen:„ Wenn die Öffentliche Hand, wie in diesem Fall, betriebswirtschaftlich klug und zum Wohle der Bürger zusammenarbeitet, kann man ohne zu übertreiben von einer Win-Win-Situation sprechen. Besonders Kunden aus Aldenhoven, Jülich und Nideggen profitieren von dem neuen Angebot. Dafür nehme ich gerne den Überhang von etwa 2.700 Vorgängen in Kauf, die zuletzt in der StädteRegion Aachen abgewickelt wurden.“
Seit dem 01.02.2011 können die Bürgerinnen und Bürger wählen, ob sie ihr Fahrzeug im heimischen Straßenverkehrsamt oder in dem des Nachbarn an- oder abmelden möchten. Auch können Bürgerinnen und Bürger beider Kooperationspartner die Eifel-Außenstelle des Straßenverkehrsamtes der StädteRegion Aachen in Monschau nutzen.
Die Wahlmöglichkeit ist ein echter Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger. In Düren und Aachen wird dadurch ein Öffnungszeitenkorridor von 43 Stunden pro Woche mit zwei arbeitnehmerfreundlichen langen Nachmittagen und Samstags-öffnungszeiten ermöglicht. Die positive Bilanz im Bereich der Zulassungsbehörden ist für die beiden Behördenleiterinnen Bestätigung und Ansporn zugleich, die Kooperation der Straßenverkehrsämter weiter auszubauen. So steht als nächster Schritt die Prüfung der Zusammenarbeit im Bereich des Führerscheinwesens auf der Agenda.