Samstag, 31. Dezember 2011
Kreuzfahrtschiffe fahren mit giftigem Schweröl"
Der NABU verleiht Deutschlands peinlichsten Umweltpreis in diesem Jahr an die Kreuzfahrtunternehmen AIDA und TUI Cruises.
„Ihre angeblich ‚Weißen Flotten‘ sind in Wahrheit dreckige Rußschleudern, denn die Kreuzfahrtschiffe fahren auf hoher See immer noch mit giftigem Schweröl“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „Damit stößt ein einziger Ozeanriese auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf der gleichen Strecke. Die Gefahren für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen ließen sich leicht vermeiden, aber aus Profitgier verweigern die deutschen Reeder bislang die Verwendung von Schiffsdiesel und den Einbau von Abgastechnik wie etwa Rußpartikelfilter.“
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Kürzungen rückgängig machen – Pauschale Heizkostenzulage prüfen
„Der Gesetzgeber muss jetzt auf die deutlich gestiegenen Energiepreise reagieren und das Wohngeldgesetz 2012 ändern“, forderte der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, in Berlin. „Heizkosten müssen bei der Berechnung des Wohngeldes wieder berücksichtigt werden, wie es schon bis Ende 2010 der Fall war. Außerdem ist zu prüfen, ob wie 2009 wieder eine Heizkostenpauschale an Wohngeldempfänger auszuzahlen ist.“
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H4-Lampen im Test: Fünf sehr empfehlenswert, vier fielen glatt durch
Autofahrer, die die Helligkeit ihrer H4-Scheinwerfer durch neue Glühlampen erhöhen wollen, sollten sich vor Billigangeboten hüten. In einem Test des Automagazins AUTOStraßenverkehr in Zusammenarbeit mit der Dekra schnitten vor allem besonders günstige Lampen schlecht ab. Sie haben oft nicht nur eine geringe Lichtleistung, sondern blenden auch den Gegenverkehr durch Streulicht.
In einem Test von 20 Lampen - vom Internet-Billigmodell für zwei Euro bis zum HiTech-Brenner für 23 Euro - erreichten fünf Modelle dank sehr guter Leuchtergebnisse ein "sehr empfehlenswert", gleichzeitig fielen aber auch vier Lampen glatt durch. Dabei zeigte sich auf dem Dekra-Prüfstand in Arnheim, dass die Leistungen der Glühlampen ausgesprochen weit auseinander liegen. Das gilt auch für Markenbirnen: So stellt Bosch einen der fünf Testsieger, verkauft aber auch eine Glühlampe, die gerade noch ein bedingt empfehlenswert schafft.
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Zusätzliche Belastungen für Verbraucher
Die Energiepreise bleiben für die Verbraucher in Deutschland der größte Kostentreiber. Das zeigt eine Analyse des Statistischen Bundesamts für den Monat November. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Energiepreise demnach um 11,2 Prozent gestiegen.
In keinem anderen Segment sind die Preise gegenüber 2010 demnach so stark gestiegen. Die Preiszuschläge bei Energie treffen die meisten Verbraucher allerdings doppelt. Zum einen über erhöhte Gas- und Strompreise für den privaten Haushalt. Zum zweiten werden erhöhte Energiekosten von Unternehmen in der Regel auf die Preise für den Endkunden umgelegt und wirken sich so preistreibend für viele Produkte aus.
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Hungerlöhne und gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen auf ecuadorianischen Bananenplantagen
Im Zeitraum 2010 / 2011 wurden im Auftrag von Oxfam Deutschland 63 Arbeiter/innen befragt, die auf Plantagen und in der Verpackung der ecuadorianischen Bananenproduzenten Dole, Noboa und Reybanpac arbeiteten, sowie 54 Arbeiter/innen auf deren Zulieferplantagen. „Nach den Aussagen sind die Arbeitsbedingungen dort untragbar und ausbeuterisch“, sagt die Autorin der Studie, Franziska Humbert, Oxfam-Referentin für soziale Unternehmensverantwortung.
„Besonders problematisch sind Löhne, die nicht ausreichen, eine Familie zu ernähren. Der durchschnittlich gezahlte Nettolohn liegt laut der befragten Bananenarbeiter/innen bei lediglich rund 237 US-Dollar, deutlich unter der staatlich definierten Armutsgrenze von 544 US-Dollar für eine vierköpfige Familie“, so Humbert. Insgesamt gaben 83 Prozent der Befragten ein Familieneinkommen unterhalb der Armutsgrenze an.
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Gründe sind steigende Nachfrage in Asien und Profi-Schmugglerbanden
Ein trauriger Rekord: Mit über 23 Tonnen wurde dieses Jahr weltweit mehr illegales Elfenbein bei großen Beschlagnahmungen (über 800 Kilogramm) sichergestellt als jemals zuvor. Dies teilt TRAFFIC mit, die internationale Artenschutzorganisation und Tochtergesellschaft des WWF. Hinter dieser Zahl stehen mindestens 2.500 getötete Elefanten.
Insgesamt liegt die Zahl der getöteten Elefanten noch höher, denn die Gesamtmenge am diesjährig beschlagnahmten Elfenbein steht noch nicht fest. Hunderte von kleinen Beschlagnahmungen (unter 800 Kilogramm) sind noch nicht registriert. Es ist davon auszugehen, dass 2011 auch die bisherigen Gesamtmengen sprengen wird. Hier liegt der Rekord bei 35 Tonnen im Jahr 2009. "2011 war ein furchtbares Jahr für die Elefanten", bilanziert Tom Milliken von TRAFFIC.
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Bürgermeister Hans-Peter Schick informiert: 80 Cent pro Meter Straßenfront auch im Jahr 2012
Mechernich – Nach dem strengen, langen und schneereichen Winter 2009/2010 kam 2010/2011 erneut eine kalte Jahreszeit, die den Namen verdiente. Obwohl der Schnee diesmal „nur“ zwischen Ende November und Anfang Januar liegen blieb, musste viel geräumt und gestreut werden. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Bauhofmitarbeiter und private Streudienste waren nach langen Jahren milder Jahre plötzlich wieder gefordert. Es wurden Überstunden gefahren, der Salzverbrauch schnellte in die Höhe.“
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Durchgängiger Ausbau zwischen Firmenich, Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat und Ortslage Kommern bereits im Jahre 2013 wahrscheinlich?
Wenn alles glatt läuft, kann bereits im Frühjahr 2013 mit dem vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 266 zwischen Firmenich und Kommern begonnen werden. Voraussetzung dafür war die Aufstellung des städtischen Mechernicher Bebauungsplanes Nr. 107 „B 266, Schaven-Lohmühle“ in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss im Oktober. Der Plan (offiziell handelt es sich um einen „planfeststellungsersetzenden“ Bebauungsplan) ist momentan noch (bis 5. Januar 2012) im Rathaus ausgehängt.
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